Am Rosenmontag wird in der Tanzabteilung des GTV 72 e. V. traditionell Fasching gefeiert. Wer mag, kostümiert sich ein bisschen. Wer am Büffet nicht zugreift, ist selbst schuld. Natürlich wird auch getanzt, aber am Rosenmontag nimmt man sich vielleicht ein bisschen mehr Zeit zum Klönen als an normalen Trainingstagen.
Die Faschingsfeier 2026 wurde verbunden mit einem Jubiläum: Harald und Gudrun waren seit 30 Jahren Mitglieder im GTV 72 e. V. Als Vereinsvorsitzender überreichte Jürgen bunte Blumentöpfe und einen Gutschein, was den Jubilaren ein frohes Lachen ins Gesicht zauberte. Leider ist die Freude über das Jubiläum getrübt, denn aus gesundheitlichen Gründen müssen Gudrun und Harald den Tanzsport aufgeben.
Wir danken für die lange Treue zum Verein. Als Spartenleiterin hat Gudrun die Tanzsportgruppe viele Jahre in den Vereinsorganen engagiert vertreten und den Verein mitgeprägt. Besonders gern erinnern wir uns an Gudruns kreative Unterstützung bei der Betreuung des GTV-Tisches auf der Billevue in mit ihrem GTV-Bären.
Dazu das Gedicht, welches Gudrun zum 35jährigen Bestehen des GTV 2007 vortrug.
In einem großen blauen Sack
kam ich zur Bille Vue im Huckepack.
An einem großen Info-Stand
ich mein neues Zuhause fand.
Ich saß in einem Zelt
und blickte in die weite Welt.
Neben mir- auf einem großen Tisch
lag ganz viel Plüschgetier, – darunter auch ein roter Fisch.
Ob Mann, ob Frau, ob Kind
ein jeder nahm ein kleines Teil geschwind.
War ich zu groß, – zu schwer,
ich dicker Teddybär?
Um mich herum warn viele Stände.
Ganz plötzlich nahmen große Hände
mich mit zum Nebenstand,
wo ich gleich neue Freunde fand.
Sie hatten weiße Sweatshirts an
mit lauter blauen Zeichen dran.
Sie warben für den GTV —
das hörte ich jetzt ganz genau.
Sie priesen ihre Kurse an
für Jung und Alt, für Frau und Mann.
Sie luden alle ein,
beim Tag der offenen Tür dabeizusein.
Dieser Tag ist heute, –
und war bis jetzt ganz toll, ihr Leute.
Heute Morgen konnte niemand lange ruhn,
denn es gab ganz viel zu tun.
Ab 11 Uhr kamen dann die Gäste an
und ein schöner Tag begann.
Die Kinder konnten klettern oder balancieren
oder auch die Wippe ausprobieren.
Man konnte sich die Vorführungen besehn
oder mal am Glücksrad drehn.
Später sollten wir drauf achten,
was für Figuren die kleinen und großen Tänzer machten.
Auf jeweils 8 Rollen kamen dann
die Super-Inlineskater dran.
Brötchen gab es, Kaffee und Kuchen
alles lecker — das mußte man versuchen!
Der Zauberer kam nachmittags an
und zog die Kinder in seinen Bann.
Inzwischen hatte ich mein neues Outfit an
und dachte immer: „Jetzt komm ich mal dran.“
Aber niemand sagte: „Kommt! – Macht alle mit“,
als die Erwachsenen zeigten: So halten wir uns fit.
Ganz zum Schluss gab es Gemunkel:
„Was ist das bloß für ein Gefunkel?“
Und dann waren sie auch schon drinnen —
die beiden hübschen Bauch-Tänzerinnen.
Nach dem offiziellen Ende
brauchte es noch einmal ganz viel Hände,
um klar Schiff zu machen in der Halle.
Erst danach war Schluss für alle.
Allen Mitstreitern sag ich: „Danke schön.“
Eine schöne Feier wünsche ich. — Auf Wiedersehn!
